Rhodos-Stadt
Die Stadt Rhodos besteht aus zwei gegensätzlichen Teilen, aus einer Neustadt an der Nordspitze der Insel mit Hotelanlagen, Einkaufsvierteln, im Westen und Süden Wohnviertel der Griechen und aus einer mittelalterlichen Stadt mit Festungsmauer und Ritterbauten.
Bei dem Begriff "mittelalterliche Stadt" sollte man nicht an eine ausgestorbene Stadt, wo nur Ruinen zu sehen sind, denken, sondern sie ist vielmehr eine lebendige Stadt, die von einigen tausend Menschen bewohnt wird.
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Von der Stadtmauer aus bekommt man einen ersten Überblick über die Altstadt.Leider ist das Begehen der Stadtmauer nur zweimal wöchentlich möglich.Vom Hof des Großmeisterpalastes aus kann man dann für eine kurze Zeit die Mauer betreten. Von hier aus hat man einen wunderschönen Blick aufs Meer und in die Stadt. Die Stadtmauer ist 4 km lang und bis zu 14 Meter dick.
Einen Rundgang durch die verwinkelten, hübschen Gassen der Altstadt sollte man auf keinen Fall versäumen. Feste Schuhe mit dickeren Sohlen sind sehr zu empfehlen, man läuft auf Kieselsteinpflaster.
Am besten beginnt man am Mandraki Hafen und geht zum Elefherias-Tor. Durch das Tor gelangt man auf die Platia Symis,rechts befindet sich die Gemäldegalerie und gegenüber sieht man Überreste eines dorischen Aphrodite-Tempels aus dem 3. Jahrhundert v.Chr. Nun kommt man zur Platia Argyrokastrou, wo rechts das alte Ordenshospital liegt, welches um 1350 erbaut wurde und dahinter erreicht man den Museumsplatz. Das Hospital der Johanniter....(s.n.S.), das Archäologische Museum... (s.n.S.) und das Byzantinische Museum....(s.n.S.) sind hier zu finden.Schon ist man mitten im Zentrum der mittelalterlichen Stadt. Vom Museumsplatz aus kommt man zur Ritterstraße ...(s.n.S.)
Am oberen Ende der Ritterstraße steht der Großmeisterpalast....(s.n.S.) Ein beliebter Treffpunkt in der Altstadt ist der Ippokratous Platz, mit seinen Terrassencafes und Restaurants.Die große Außentreppe der Kastellania (Teil eines Kreuzritterbaues von 1507) ist immer gut besucht, denn von hier hat man einen wunderschönen Blick auf den gesamten Platz.
Auch einen Spaziergang durch das türkische und jüdische Viertel sollte man sich nicht entgehen lassen. Ein großer Teil der Altstadt wird von türkischstämmigen Griechen bewohnt. Beginnt man die Tour am Tor d´Amboise und geht die Odos Orfeau entlang, so kommt man zur Türkischen Bibliothek, die 1793 gegründet wurde, gegenüber ist die Süleyman-Moschee, bald sieht man auch die Mustafa-Pascha-Moschee und ein Türkisches Bad mit seinen mächtigen Kuppeln, welches 1764 erbaut wurde.
Hier im Türkischen Bad konnte man noch lange Zeit die orientalische Reinigungsprozedur genießen. Im Moment ist es wegen Renovierungsarbeiten geschlossen.
Die älteste noch intakte Moschee auf Rhodos ist die Ibrahim Pascha-Moschee. Sie wurde 1531 erbaut, aber leider bleibt die Moschee für Touristen geschlossen.
Im östlichen Teil der Altstadt liegt das frühere Judenviertel. Heute leben hier nur noch ganz wenige Juden.Viele Häuser sind baufällig.Die jüdische Synagoge Kahal Shalom, die 1577 erbaut wurde, ist sehr sehenswert und sie kann besichtigt werden.
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